STRATO Access Report

Lokale Windows-Auswertung für STRATO-Zugriffslogs: GZ-Dateien entpacken, doppelte Logzeilen entfernen, Domains trennen, HTTP-Fehler erklären, verdächtige IPs priorisieren, sensible Pfade prüfen, Fehlerseiten-Weiterleitungen einordnen und Original-GZ zusätzlich wochenweise archivieren.

Übersicht
HTTP Fehler
Abuse/IPs
Scanner
Weiterleitung
Neu seit Lauf
Dynamisch
Daten
Logs42
Domains12
404/410318
Queue27
beispiel.test2.34118 Fehler
projekt.invalid1.0443 Fehler
archiv.example8120 Fehler
demo.local4211 Warnung

Alle Zahlen und Domainnamen in dieser Vorschau sind künstlich.

Ablauf

1. Logs einlesen

Das Programm sucht in STRATO-Paketordnern nach access_log_*.gz, entpackt sie lokal und fasst eindeutige Zeilen zusammen.

2. Domains trennen

Jede Domain erhält eine eigene HTML-Seite mit Tagesverteilung, Pfaden, IPs, Statuscodes und User-Agent-Hinweisen.

3. Fehler erklären

HTTP-Fehler werden als Tortengrafik und Tabellen dargestellt. Funktionsfähige Statusmeldungen können zugeschaltet werden.

4. Neu seit letztem Lauf

Ein Snapshot zeigt neue Abuse-IP-Kandidaten, neue Scanner-Treffer und Domains mit steigenden Fehlerzahlen.

5. Weiterleitungen prüfen

Scanner-Weiterleitungen auf erkennbare Fehlerseiten werden getrennt angezeigt. Schleifen, etwa HTTP/HTTPS-Wechsel, werden als Loop-Verdacht markiert.

6. Dynamisch filtern

Zusätzlich zur statischen Auswertung gibt es eine interaktive HTML-Seite mit Domain-, Status-, IP/Firma-, Signatur- und Zeitraumfiltern.

7. Wochenarchiv

Ein separater GUI-Eintrag erzeugt deduplizierte Wochen-GZ-Dateien direkt im Archivordner. Eine zweite GUI prüft Manifest, Prüfsummen, Monatsübersicht und Löschkandidaten.

8. Scan-Profile

Die Full-Scan-GUI bietet Kurz, Mittel und Voll, damit Dauer und Netzlast vor dem Start klar begrenzt werden.

Zweistufiger Scanner

SchrittPrüfungBeispiele
1Feste Hochrisiko-Pfade wie .env, .git/config, Backups und Datenbank-Dumps20
2Aus den Logs abgeleitete verdächtige Pfade und Dateinamen60 je Domain

AbuseIPDB mit Tageslimit

AbuseIPDB ist ein öffentlicher Reputationsdienst für IP-Adressen. Betreiber melden dort IPs, die zum Beispiel Spam, Login-Angriffe, DDoS, Webscanner oder andere missbräuchliche Zugriffe verursacht haben. STRATO Access Report nutzt AbuseIPDB optional, um lokale Logauffälligkeiten besser einzuordnen; der eigene API-Key bleibt immer beim jeweiligen Windows-Benutzer.

Persistenter Cache

Bereits geprüfte IPs werden lokal gespeichert. Frische Einträge werden wiederverwendet, ältere Einträge kommen in die Nachprüfung.

Tägliche Nachfüllung

Bei jedem geplanten Lauf werden unbekannte oder veraltete IPs nach Priorität abgefragt, aber nie über das gesetzte Tageslimit hinaus.

False-Positive-Schutz

Allowlist-Einträge und bekannte Suchmaschinen-/Monitoring-Hinweise werden angezeigt, aber nicht in Sperrdateien geschrieben.

Downloads

Die Dateien werden beim lokalen Build hier abgelegt. Die Links zeigen auf relative Dateien innerhalb dieser lokalen Software-Webseite.

Das Setup ist ein Inno-Setup und installiert die Anwendung als EXE. Es enthält keine PowerShell- oder CMD-Startwrapper und fragt bei vorhandener Installation vor dem Aktualisieren nach.

FAQ

Bleiben meine Logs lokal?

Ja. Die Rohlogs und HTML-Berichte liegen auf dem eigenen Windows-Rechner. Nur optionale IP-Reputationsabfragen gehen an externe Quellen.

Warum kann Windows warnen?

Die EXE ist lokal gebaut und nicht mit einem kostenpflichtigen Code-Signing-Zertifikat signiert. SHA256-Prüfsummen dokumentieren die Artefakte.

Wie läuft die Auswertung?

Normalerweise über den Startmenüeintrag Erzeuge Report. Für aktive Pfadprüfungen und Wochenarchive gibt es eigene GUI-Einträge. Eine automatische Windows-Aufgabenplanung wird in dieser Version nicht eingerichtet.