Hilfe
Installation, erster Routerabruf, lokale Zuordnung und technische Grenzen.
Erster Start
Starten Sie die Speedport-Anrufliste einmal interaktiv. Das Programm fragt nach dem Routerpasswort, meldet sich lokal am Router an und speichert das Passwort in der Windows-Anmeldeinformationsverwaltung.
Nach einem interaktiven erfolgreichen Abruf öffnet sich die private lokale Auswertung. Bei automatischen Aufgabenläufen wird sie nach dem ersten erfolgreichen Lauf jedes Kalendertags einmal im Windows-Standardbrowser angezeigt; die weiteren Sechs-Stunden-Läufe desselben Tages bleiben still. Das Setup kann die Windows-Aufgabe einrichten.
Trayprogramm für verpasste Anrufe
Starten Sie „Trayprogramm für verpasste Anrufe“ aus der Programmgruppe. Das Symbol erscheint im Windows-Infobereich. Beim Doppelklick lädt es ausschließlich den Routerbereich „Verpasste Anrufe“; allein durch den Programmstart erfolgt kein Abruf.
Das gesonderte „Speedport-Tray-Setup“ ist ein alternativer Installer derselben Anwendung. Es erzeugt keine konkurrierende Doppelinstallation, sondern installiert oder aktualisiert die gemeinsame Speedport-Anrufliste mit ihren Tray-Einträgen. Eine vorhandene Installation kann damit sicher aktualisiert werden.
Ein Doppelklick auf das Tray-Symbol ruft die verpassten Anrufe sofort ab. Unter „Anzahl im Tray“ wählen Sie 5, 10, 20 oder 50 Einträge; Standard sind 10. Unter „Regelmäßiger Abruf“ ist standardmäßig „Aus – nur Doppelklick“ gewählt. Nur wenn Sie dort ausdrücklich 5, 10, 30 oder 60 Minuten auswählen, arbeitet das Tray regelmäßig. Bereits lokal bekannte Namen werden neben der Rufnummer angezeigt. Öffnen Sie einen Anruf im Untermenü, um Name und Anschrift direkt zu bearbeiten. Der gespeicherte Name erscheint sofort, ohne erneuten Routerabruf. „Kompakte Liste rechts anzeigen“ blendet eine kleine, stets sichtbare Liste mittig am rechten Bildschirmrand ein; ein Doppelklick auf eine Zeile öffnet deren Bearbeitung.
„Beim Anmelden automatisch starten“ richtet einen benutzerspezifischen Windows-Autostart ein oder entfernt ihn wieder. Der erste erfolgreiche Tray-Abruf dient nur als Ausgangsstand und erzeugt keine alten Benachrichtigungen; danach meldet das Tray neu hinzugekommene verpasste Anrufe.
Ist die Routeroberfläche gerade in einem anderen Browser oder auf einem anderen Gerät geöffnet, übernimmt das Tray die Sitzung nicht. Es protokolliert den belegten Router. Der nächste Versuch erfolgt per Doppelklick oder – falls ausdrücklich aktiviert – zum nächsten Intervall. Ein gemeinsamer Abrufschutz verhindert außerdem Kollisionen mit dem Sechs-Stunden-Lauf. Ein langsamer Chrome-Kaltstart darf bis zu fünf Minuten benötigen; danach gelten wieder kurze Grenzen für einzelne Routerbefehle. Der gesamte Tray-Abruf ist auf sieben Minuten begrenzt. Bei einem Fehler werden Abrufprotokoll und Prozessbereinigung in logs\tray.log festgehalten; zugehörige Chrome- und ChromeDriver-Prozesse werden gemeinsam beendet.
Lokale Datenbank-Zuordnung
Über „Adressdatenquelle auswählen“ können lokale DBF-, CSV-, TSV-, XLS-, XLSX-/XLSM-, ODS- und SQLite-Dateien gewählt werden. Zusätzlich kann ein lokal konfigurierter maschinenlesbarer MailAdressdaten-JSON-Export ausdrücklich aktiviert werden; standardmäßig bleibt er deaktiviert. Rufnummern werden vollständig normalisiert und nur exakt verglichen. Mehrere Telefonfelder, Tabellenblätter oder SQLite-Tabellen sowie mehrere Personen zu einer Nummer sind zulässig.
In der privaten Auswertung erscheinen Name, Vorname, Kennnummer, Ort, gespeicherte Rufnummer und Datenbankquelle. Diese Daten werden nicht Bestandteil der öffentlichen Produktwebseite.
Der MailAdressdaten-Export wird ausschließlich lesend und lokal verarbeitet. Nur exakte Rufnummern, die eindeutig einem Kontakt gehören, werden übernommen; reine Mailtextfunde bleiben als ungeprüfte Hinweise gekennzeichnet. Nach Aktivierung der automatischen Zuordnung durchsucht das Programm für danach offene Rufnummern den vorhandenen Thunderbird-Suchindex schreibgeschützt. Mailtexte werden nicht gespeichert; nach dem ersten Lauf werden nur neue Nachrichten gelesen und nur eindeutige Zuordnungen übernommen. Danach noch offene Nummern werden höchstens einmal in sieben Tagen bei Das Örtliche, 11880 und tellows versucht. Zusätzlich wird ein Link für eine exakte Websuche mit abgetrennter Ortsvorwahl erzeugt.
Einmal gefundene Zuordnungen bleiben in einer lokalen Historie erhalten. Wird ein Treffer später nicht mehr geliefert, erscheint er als historisch und aktuell nicht bestätigt. Neue Namen ergänzen den Verlauf und überschreiben frühere Namen nicht.
Über „Rufnummernzuordnungen bearbeiten“ können Namen und vollständige Anschriften dauerhaft festgepinnt sowie Kategorien, Notizen, Gültigkeitszeiträume und eine Firmenwebseite gespeichert werden. Die Angaben stehen revisionssicher in einer separaten lokalen Datei und werden sofort in Anrufliste, Statistik, Hovertext und Kartenlink verwendet. Frühere manuelle Fassungen bleiben im Verlauf erhalten. Eine angegebene Firmenwebseite kann lokal auf passende strukturierte Telefonnummern oder tel:-Links geprüft werden. Über „Telefonbuchscan …“ lassen sich gescannte PDF-, JPG-, PNG-, TIFF- oder BMP-Seiten mit einer lokal installierten Tesseract-OCR auswerten. Die Treffer landen ausschließlich lokal in einer CSV-/JSON-Prüfliste und werden wegen möglicher OCR-Fehler niemals ungeprüft als Name übernommen.
Die lokalen Tabellen bieten gespeicherte Sortierungen, Schnellfilter, eine Suche, wählbare Kartenanbieter und eine Konfliktliste für gleichzeitig abweichende Namen oder Anschriften. Personennamen werden einheitlich als Nachname, Vorname dargestellt.
Die private Wochenprüfung sammelt offene, nur historisch belegte, widersprüchliche und bislang nicht online geprüfte Nummern. Übereinstimmungen mehrerer unabhängiger Quellen werden getrennt von einzelnen Hinweisen ausgewiesen.
Echtzeiterkennung
Der normale Routerabruf erkennt Anrufe nachträglich aus der gespeicherten Liste. Für eine Meldung beim ersten Klingeln ist zusätzliche CLIP-fähige Hardware oder ein Router mit Echtzeit-Anrufmonitor erforderlich.
Weitere kostenlose Quellen
Tatsächlich automatisch abgefragt werden ausschließlich Das Örtliche, 11880 und tellows. Das Telefonbuch, Google, Bing, DuckDuckGo und Google Maps sind ausdrücklich gekennzeichnete Recherchelinks und werden erst durch Anklicken geöffnet. Die exakte Websuche kann öffentlich sichtbare Firmenwebseiten und Impressen, Branchen- und Kartenverzeichnisse, Handelsregisterhinweise sowie öffentliche Firmenprofile auffinden.
Private Social-Media-, Messenger- oder Adressbuchprofile werden nicht automatisiert anhand einer Telefonnummer ermittelt. Öffentlich sichtbare Unternehmensseiten können wie andere Firmenseiten in einer normalen Websuche erscheinen.