Fehlersuche: konkrete Fälle
„Es passiert nichts“
Lesen Sie zuerst den aktuellen Teilschritt, Bildzähler und die Statuszeile. Hardwareprüfung, Vorbereitung und Kodierung haben andere Zähler als das Lesen der Originalbilder. Eine ETA ist eine Schätzung und kann nach einem Phasenwechsel neu beginnen. Sehen Sie über „Details“ das Hardwareprotokoll an, wenn der Test betroffen ist. Starten Sie nicht mehrere konkurrierende Instanzen.
CPU gewählt, obwohl eine Grafikkarte vorhanden ist
Prüfen Sie den konkreten Ablehnungsgrund. Beispielsweise kann ein H.264-Hardwareencoder nur bis 4096 Pixel Breite unterstützen, während Ihre Ausgabe 4896 Pixel breit ist. Dann ist CPU bei unveränderter Originalauflösung nachvollziehbar. Andere Ursachen sind fehlende Treiberfunktionen, nicht unterstützte Formate, ein fehlgeschlagener Test oder ein zu geringer gemessener Vorteil. Das Programm darf nicht heimlich verkleinern, nur um GPU anzuzeigen.
Ein Kreis ist viel zu groß
Vergleichen Sie ihn mit dem steilen äußeren Helligkeitsabfall. Streulicht, Überbelichtung, kurze Bögen oder Vordergrundkanten können falsche Lösungen erzeugen. Prüfen Sie, ob die Anzeige noch vorläufig ist und was die spätere Registrierung ergibt. Ein offensichtlich falscher Kreis ist kein akzeptables Ergebnis, auch wenn eine interne Kennzahl gut aussieht.
Das Ergebnis springt stärker als das Original
Notieren Sie die Quellbildnummern. Kontrollieren Sie Original und fertiges Video desselben Bildes. Ein schlechter Mittelpunkt kann eine vorher ruhige Folge verschlechtern. Vergleichen Sie die Nachmessung einschließlich fehlender Messwerte. Bei wenigen klaren Ausreißern können Sie diese gezielt verschieben oder aus der Ausgabe entfernen. Bei systematischen Fehlern ist ein neuer fachlicher Lauf sinnvoller als viele manuelle Gegenkorrekturen.
Schwarzer Streifen bei gemeinsamer Fläche
Die Schnittmenge kann geometrisch zu schmal sein. Verwenden Sie die vollständige Fläche und lesen Sie die Begründung bei der nicht angebotenen gemeinsamen Variante. Ein fehlendes Video ist nicht automatisch ein Decoderfehler; möglicherweise gibt es keinen sinnvollen gemeinsamen Ausschnitt. Ein vorhandenes, aber schwarzes Video muss dagegen anhand seiner Abmessungen und gültigen Bilddaten geprüft werden.
Zeitangaben fehlen oder sind unplausibel
Prüfen Sie die Datenquelle der Uhrzeit. Eine Dateierzeugungszeit nach dem Kopieren ist keine Aufnahmezeit. Videos liefern gewöhnlich nur eine Wiedergabezeit. Eine fehlende Zeitzone wird nicht geraten. Der Zeitknopf in der Webseite schaltet eine Browserüberlagerung; die heruntergeladene MP4 enthält sie nicht automatisch.
Speicher voll oder Export abgebrochen
Sichern Sie vorhandene Ergebnisse. Prüfen Sie Projektlaufwerk, TEMP/TMP und gegebenenfalls RAM-Disk. Entfernen Sie nicht wahllos Arbeitsdateien eines noch laufenden Prozesses. Brechen Sie den Auftrag geordnet ab, schaffen Sie Platz und starten Sie bewusst erneut. Ein unvollständiges Exportziel ist kein fertiges Video. Ein vorhandenes Projekt kann Messungen erhalten, garantiert aber nicht für jeden Teilschritt eine Fortsetzung an exakt demselben Byte.
Fehlerbericht, mit dem man arbeiten kann
Nennen Sie Version, Windows-Version, Quelltyp, Bildabmessungen, ungefähre Bildzahl, Arbeitsschritt und konkrete Fehlermeldung. Bei einem einzelnen Problem nennen Sie Quellbildnummer und Ausgabevariante. Ergänzen Sie einen Screenshot und das überprüfte Diagnosepaket. Beschreiben Sie erwartetes und tatsächliches Verhalten. Ein kleiner freigegebener Beispieldatensatz ist hilfreicher als die bloße Aussage „geht nicht“.
Kontakt: SOFI-Assistent@jostjahn.de. Senden Sie keine Zugangsdaten. Für fremde Aufnahmen benötigen Sie die Erlaubnis zur Weitergabe. Das Programm übermittelt Ihre Originalserie nicht automatisch.
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