Amrum Software · lokale Windows-App
Hilfe
Schritt-für-Schritt-Hilfe für Installation, Suche, Prüfung und Export.
1. Installieren
Laden Sie MailAdressdaten-Setup.exe herunter und folgen Sie dem Assistenten. Das Setup installiert GUI und CLI pro Windows-Benutzer unter %LOCALAPPDATA%\AmrumSoftware\MailAdressdaten.
2. Lokale Quellen auswählen
Starten Sie die App über das Startmenü. Beim App-Start wird kein Datenscan angeboten oder ausgeführt. Sie starten Update-Scan oder Gesamtscan selbst mit der jeweiligen Schaltfläche. Beim ersten bewusst gestarteten Scan zeigt die App vorab alle ausgewählten Thunderbird-Profile und aktivierten Quellen.
In der Profilliste sind zunächst alle erkannten Profile ausgewählt. Mit Strg+Klick können einzelne Profile ein- oder ausgeschlossen werden. „Mailindex und Mailhinweise“ ergänzt mögliche Zuordnungen aus Thunderbirds Suchindex. „vCard-Anhänge in Mailboxen“ sucht vCards in lokalen Mailordnern; der erste Lauf kann länger dauern.
Während des Scans blinkt ein roter Hinweis mit dem aktuellen Arbeitsschritt. Die vorhandene Tabelle bleibt für Suche, Sortierung und Details benutzbar. Neue oder aktualisierte Werte erscheinen erst nach Abschluss. Der standardmäßig aktive schonende Hintergrundscan pausiert nach jeweils 100 Nachrichten kurz. App und Thunderbird bleiben dadurch besser reaktionsfähig, der Scan dauert aber länger.
Scans starten Sie selbst
Alle automatisch erkannten Thunderbird-Profile sind zunächst ausgewählt, aber weder der App-Start noch eine Meldung der Thunderbird-Erweiterung startet einen Datenscan. Eine solche Meldung weist nur darauf hin, dass Sie bei Bedarf „Update-Scan“ anklicken können.
Der erste Mailindexlauf berücksichtigt die neuesten 10.000 Nachrichten je Profil; danach werden nur neue Dokument-IDs ergänzt. Mailboxen werden schreibgeschützt gelesen. Die tägliche HTTPS-Abfrage beim Start betrifft ausschließlich die Programmversion, nicht Ihre Kontaktdaten.
„Seit letztem Scan“ filtert die Tabelle auf neue und geänderte Kontakte. Solange der Filter aktiv ist, erscheint ein roter Hinweis und dieselbe Schaltfläche heißt „Alle Daten anzeigen“. Ein Klick stellt den vollständigen Bestand wieder her.
3. Suchen und prüfen
„Update-Scan“ liest nur neue oder geänderte Quellen. „Gesamtscan“ baut den Zustand vollständig neu auf. Adressbuch- und vCard-Daten gelten als stärkere Quellen. Treffer aus Mailtexten sind ausdrücklich ungeprüfte Hinweise und sollten kontrolliert werden.
Beschriftete Signaturzeilen können Organisation, Telefon und Fax liefern. Bekannte Social-Media- und Messenger-Werte werden mit dem Dienstnamen wie Google Talk, AIM, LinkedIn oder X/Twitter angezeigt. Die Quellenspalte nennt Anzahl und verständliche Art. Anführungs- und Klammerzeichen werden aus Namen entfernt, der eingeschlossene Text bleibt erhalten.
Datenqualität und Ausschlüsse
Die mittlere Kontaktliste besitzt einen waagerechten und senkrechten Slider. Nach der Zusammenführung werden Kontakte mit Ziffern im Namen, Einwortnamen, mehrsprachig erkannten Firmen-, Abteilungs- oder Funktionsbezeichnungen im Namen sowie ausschließlich ungültigen vorhandenen E-Mail- oder Telefonnummern ausgeschlossen. Bei mehreren Angaben genügt jeweils eine gültige Angabe, damit der Kontakt erhalten bleibt.
Das Menü „Datenqualität“ zeigt die Anzahl und jeden Ausschlussgrund. Der lokale Bericht enthält nur Summen und keine Namen oder Kontaktdaten. Thunderbird und Original-vCards bleiben unverändert.
Fremde Schriftsysteme
Russische, chinesische, japanische und weitere nichtlateinische Texte werden ohne Upload vollständig lokal lesbar dargestellt. Personennamen werden nicht inhaltlich übersetzt, sondern lateinisch umgeschrieben. Bei Organisationen, Rollen und Adressen werden bekannte Sachbegriffe deutsch übersetzt und übrige Zeichen umgeschrieben. Das Original bleibt unverändert im Tab Original erhalten.
Maschinenlesbare Liste, gleiche Namen und Karten
Unter Datei erzeugt die App eine dokumentierte UTF-8-JSON-Adressliste mit Namen, Organisationen, E-Mail-Adressen, Rufnummern, strukturierten Anschriften, Webseiten, sozialen Profilen und lokalen Quellenbelegen. Kontakte mit demselben bereinigten Namen werden mit allen gefundenen Werten zusammengeführt.
Das Menü Karte öffnet die Anschrift wahlweise im internen Kartenfenster oder bei Google Maps. Vor Google Maps erklärt ein einmaliger Hinweis, dass nur die ausgewählte Postanschrift übertragen wird. Neueste Thunderbird-Mails werden bevorzugt über Ordner und Message-Key geöffnet; die Message-ID dient nur als Rückfall.
4. Ergebnisse verwenden
Die App führt eine lokale durchsuchbare Kontaktdatenbank im SQLite-Modus DELETE; WAL und SHM sind verboten. Über Feldsuche, additive Pflichtfeld-Schaltflächen, Änderungsansicht und „Neueste Mail öffnen“ können Quellen geprüft werden. Sichere typische Zeichensatzfehler bei Umlauten werden beim Einlesen sowie einmalig in einer bestehenden Datenbank automatisch repariert; Original-vCards bleiben unverändert.
Ein Doppelklick in die Adressspalte öffnet die Anschrift auf einer verschieb- und zoombaren OpenStreetMap-Karte. Bleibt die vollständige Suche erfolglos, wird automatisch nochmals ohne Hausnummer gesucht und die ungenauere Straßenposition deutlich gekennzeichnet. „Exportieren …“ bietet JSON, CSV, TXT, XML, ODS, XLS, XLSX und VCF.
Mailquellen erneut prüfen
Bei jedem Update-Scan prüft die App gespeicherte Mailverknüpfungen gegen Thunderbirds aktuellen lokalen Index. Verschobene Nachrichten werden neu zugeordnet. Wurde eine Mail gelöscht, verknüpft die App ersatzweise die neueste noch vorhandene Mail des Kontakts oder kennzeichnet die Quelle eindeutig als nicht mehr vorhanden. Der Öffnen-Knopf bleibt dann deaktiviert. Rechts stehen für Kontakt und Quellen jeweils die Tabs Lesbar und Original bereit.
5. Optional automatisieren
Im Menü „Automatisierung“ kann eine tägliche Windows-Aufgabe verwaltet und ein lokaler oder selbst betriebener Geokodierungsdienst für automatische Serienläufe eingerichtet werden. Die mitgelieferte Thunderbird-Erweiterung meldet neue Nachrichten sowie neue oder geänderte Kontakte an die lokale App.
Fehleranalyse
Unter logs\mailadressdaten.log führt die App ein rotierendes Diagnoseprotokoll. Unerwartete Fehler werden zusätzlich anonymisiert in logs\last-error.json beschrieben. Mailtexte und Kontaktdaten werden nicht protokolliert.
Updates
Beim Start wird höchstens einmal täglich geprüft. Erst wenn eine neuere veröffentlichte Version erfolgreich erkannt wird, beginnt eine Frist von 90 Tagen. Netz-, DNS- oder Serverfehler starten keine Frist. Nach Ablauf ist vor der weiteren Extraktion ein Update erforderlich.