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NEOCP Machine überwacht MPC NEOCP/PCCP, prüft lokale Astronomie-Software und simuliert den Beobachtungs-Workflow, solange nur ASCOM-Simulatoren verfügbar sind. Alle Eingaben werden fortlaufend im App-Datenordner gespeichert.
Die Grafik zeigt immer 24 Stunden, die aktuelle Zeit liegt in der Mitte. Die unteren Zeitmarken können zwischen UTC und Stationszeit umgeschaltet werden. Die Stationszeit wird aus dem Stationsnamen ermittelt; wenn der Name unbekannt ist, wird ersatzweise die geographische Länge verwendet. Die Farben folgen den üblichen Sonnenhöhen:
| Bereich | Sonnenhöhe | Bedeutung |
|---|---|---|
| Tag | über ca. -0.833 Grad | Sonne ist über dem scheinbaren Horizont. |
| Bürgerliche Dämmerung | 0 bis -6 Grad | Es ist noch deutlich hell. |
| Nautische Dämmerung | -6 bis -12 Grad | Horizont und helle Sterne können gleichzeitig sichtbar sein. |
| Astronomische Dämmerung | -12 bis -18 Grad | Der Himmel wird für schwache Objekte erst brauchbar. |
| Astronomische Nacht | unter -18 Grad | Ohne Mondlicht die dunkelste Phase. |
Die Skala markiert volle Drei-Stunden-Schritte als 00h, 03h
usw. Sonnenaufgang und Sonnenuntergang stehen als SA/SU
unten in der Grafik, Mondaufgang und Monduntergang als MA/MU
oben. Start und Ende der astronomischen Dämmerung erscheinen als AS/AE.
Ist der Mond über dem Horizont, wird die Nacht je nach beleuchtetem Mondanteil heller eingefärbt;
der schmale helle Balken oben markiert Mondlicht im sichtbaren Zeitraum.
Die Zielplanung nutzt NEOCP- und PCCP-Daten vom MPC. Filter für Grenzmag, Mindesthöhe und Bewegung entscheiden, was sichtbar bleibt. Wenn Find_Orb verfügbar ist, ruft die App die Beobachtungen zum Objekt ab, startet den vorhandenen Find_Orb-Helfer aus der Tycho/MPC-Neo-Alert-Installation und übernimmt das mittlere Residuum in Bogensekunden. Für Objekte ohne auswertbare Beobachtungsdatei wird weiterhin ein reproduzierbarer Simulationswert verwendet, damit der Workflow testbar bleibt.
| Spalte | Erklärung |
|---|---|
| # | Laufende Nummer der Erstsortierung. Sie bleibt als Herkunftsnummer sichtbar, auch wenn die Tabelle per Klick anders sortiert wird. |
| Prio | Interner Beobachtungs-Score. Er kombiniert Residuum in Bogensekunden, Drop-Score, Helligkeitsbonus und eine Warnkomponente für Objekte außerhalb des eingestellten Grenzwerts. |
| Resid " | Residuum in Bogensekunden. Quelle ist Find_Orb, soweit vorhanden; sonst Simulation. Grün bedeutet innerhalb des erlaubten Bildfeldanteils, rot außerhalb. |
| 3σ exp | Erforderliche Belichtungszeit für den eingestellten Sigma-Nachweis, skaliert aus Grenzgröße und Referenzzeit. |
| Nutzfeld s | Zeit, bis das Objekt den eingestellten nutzbaren Bildfeldanteil durchquert. Der Prozentwert steht links in der Konfiguration. |
| Tycho Stack | Zeigt, ob drei Tycho-Stacks mit der eingestellten Subframe-Länge und maximalen Framezahl innerhalb der Durchquerungszeit reichen. |
| Drop | Schätzung, wie bald das Objekt aus NEOCP herausfallen könnte; die separate MPEC-Statistik wird in dieser Oberfläche nicht mehr angezeigt. |
Der Tab Prov. zeigt nur seit dem Programmstart verschwundene NEOCP/PCCP-Objekte,
die im MPC-Index ToConfirm_PrevDes oder über ein MPEC zugeordnet wurden.
Ohne MPEC zeigt die App die alternative Bezeichnung oder den MPC-Status; offene Platzhalter
erscheinen dort nicht mehr.
Unter der Tag/Nachtgrafik steht ein Live-Log mit den laufenden Arbeitsschritten: MPC-Abrufe, Find_Orb-Berechnung, Zielplanung, Hardwarediagnose und FITS-Import. Die Anzeige hat horizontale und vertikale Scrollbars und kann gelöscht, gespeichert oder in die Zwischenablage kopiert werden.
Jede Eingabe links hat einen Hovertext. Die wichtigsten Parameter sind Bildfeldbreite und -höhe, Residuum-Faktor, Sigma-Schwelle, simulierte Grenzgröße, Referenzbelichtungszeit, nutzbarer Bildfeldanteil und Tycho-Stack-Grenzen.
Im oberen Menü öffnet Konfiguration > Parameter bearbeiten einen strukturierten Setup-Dialog mit Prüfung. Der separate JSON-Editor bleibt verfügbar, speichert aber erst, wenn Prüfen vollständige und gültige Daten bestätigt.
Die Hover-Sternkarte startet in der schnellen Ansicht. Detail schaltet Sternbildlinien, Sternbildgrenzen, Deep-Sky-Objekte und Milchstraßenkonturen zu. Label schaltet Deep-Sky-Beschriftungen. Zoom + und Zoom - ändern Bildfeld, Sternanzahl und Sterndarstellung. Die Höhengrafik verwendet pro Eintrag die aktuell propagierte Objektposition; Mondlicht hellt Nachtsegmente je nach Mondhöhe und Phase auf. Die Höhenachse reicht unter den Horizont, damit keine Knicke durch abgeschnittene Werte entstehen.
Web-Downloads prüfen liest versions.txt, prüft Download-URLs und vergleicht
lokale Größen und SHA256-Werte, sofern Release-Dateien vorhanden sind. Im Hilfemenü steht
außerdem eine Übersicht aller externen Module, Datenquellen und Nutzungsbedingungen als Liste.
Mit FITS laden können eine oder mehrere FITS-Dateien des Instruments eingelesen werden. Die App liest Headerdaten wie Bildgröße, Binning, Plattenskala, Bildfeld, Rotation, Öffnung, Brennweite, Belichtungszeit und vorhandene Grenzgrößenfelder. Wenn die Dateien nicht zu demselben Instrument oder Binning passen, erscheint eine Warnung. Der Link FITS Daten ermittelt öffnet eine Tabelle mit den extrahierten Werten.
ASCOM wird über Registry-Schlüssel und Treiberlisten erkannt. Tycho wird in
typischen Installationspfaden gesucht. find_orbit wird als fo.exe,
fo64.exe, find_orb.exe oder vorhandener MPC-Neo-Alert-Helfer gesucht.
Wenn eine Komponente vorhanden ist, wird der Installationsbutton deaktiviert.
Tabellen verwenden eine Schrift mit fester Zeichenbreite. Klicks auf Spaltenköpfe sortieren nur die sichtbare Tabelle; diese Sortierung wird beim Beenden nicht gespeichert. Zahlen stehen rechtsbündig.